19.08. – 21.08.2016 – Bad Gastein

Am Freitag machte ich mich auf den Weg von Wien Hauptbahnhof nach Bad Gastein. Ich war froh, dass ich zuvor eine Reservierung für die Zugfahrt getätigt habe. Im RJ von Wien nach Salzburg hatte sich diese auf jeden Fall bezahlt gemacht. Die Fahrt im EC von Salzburg nach Bad Gastein verbrachte ich ohnehin im Bordbistro und genoss von dort aus die Aussicht auf die beeindruckende Landschaft.

Nachdem ich in Bad Gastein angekommen war hatte ich noch ein paar Minuten Zeit bis ich mich mit Thomas und Georg traf.  Die Zeit nutzte ich um den Bahnhof – ein Schatten seiner selbst – zu inspizieren. Ein Brunnen aus dem kein Wasser mehr kommt, ein geschlossenes Bahnhofsrestaurant und weitere ehemalige Infrastruktureinrichtungen begrüßen einem nach der Ankunft mit der Bahn in Bad Gastein. Am Bahnhof bekommt man einen ersten Eindruck der Melancholie welche über manchen Teilen vom „Monte Carlo der Alpen“ liegt.

Nachdem meine beiden Reisegefährten von ihrer Wanderung mit dem Bus am Bahnhof angekommen waren, gingen wir gemeinsam zu unserer Pension. Die beiden waren bereits am Donnerstag angereist.  Von zu Hause aus habe ich im voraus ein Einbettzimmer in der Pension Bader gebucht.

Die Betreiber der Pension Bader haben für ihre Gäste immer ein offenes Ohr und stehen ihren Gästen auch jeder Zeit mit Ratschlägen und Tipps zur Seite. Ganz egal was man wissen möchte. Angefangen von Wanderrouten bis hin zu Wirtshaus-Tipps wird man bestens beraten.

Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte gingen wir ins „Euro Youth Hotel Krone“ Abendessen. Danach machten wir noch einen Spaziergang durch Bad Gastein. Ich war überrascht über das Leben auf den Straßen. Unter anderem kamen wir an einem Lokal vorbei in dessen Garten eine kleine Bühne stand auf der ein Musiker ein paar Covers zum Besten gab.

Besonders beeindruckt hat mich aber an diesem Abend das“ Hotel Grand De L´Europe“. Mitte der 90er Jahre wurde das Hotel geschlossen. Bis 2015 beherbergte das Gebäude noch das „Casino Austria“. Mittlerweile ist auch das Teil der Geschichte von Bad Gastein. Aber immerhin kann man in den oberen sechs Geschoßen wieder Appartements und Zimmer mieten. Im Souterrain befindet sich ein Restaurant dem ich aber nur einen kurzen Besuch abgestattet habe. Ein Blick in die Speisekarte verriet allerdings dass es sich um kein gewöhnliches Restaurant handelt. Infos dazu gibt es hier: http://www.europe-gastein.at

Danach kehrten wir zurück in unsere Unterkunft.

Am Samstag war um 7:45 Treffpunkt beim Frühstück da es den Bus – um 09:00 nach Sportgastein – zu erreichen galt. In Sportgastein angekommen machten wir uns auf den Weg zurück nach Böckstein. Allerdings nicht auf der Straße sondern ca. 500 Höhenmeter weiter oben. Wir hatten traumhaftes Wetter. Ab und zu schob sich eine Wolke vor die Sonne. Aber genau das machte die Temperaturen erträglich. Unser erstes Ziel war die Sonnenalm. Von dort ging es weiter Richtung Blumfeldköpfl. In der Nähe legten wir unsere Mittagsrast ein.

Am Weg Richtung Böckstein entdeckten wir dir Reste der „Standseilbahn Radhausberg“ die von 1804 – 1868 in Betrieb war. Infos dazu gibt es hier: http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Standseilbahn_Radhausberg

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Über die Haitzingalm stiegen wir wieder ab um zum Bus retour nach Bad Gastein zu gelangen. Eine Beschreibung der Tour (nicht von mir verfasst) – in die entgegengesetzte Richtung – lässt sich hier nachlesen: http://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/wanderung/7802,gasteinertalpeter-sika-weg

Das Abendessen nahmen wir beim „Fischerwirt“ ein. Am Sonntag stand dann noch ein wenig Sightseeing am Programm.

Leider gibt es in Bad Gestein auch Gebäude die vom Verfall bedroht sind! Unter anderem zählen dazu das „Hotel Straubinger“ bzw. das „Badeschloss“. Als besonderer Schandfleck präsentiert sich das Kongresszentrum von Bad Gastein. Aber nicht alle empfinden dieses Gebäude als Schandfleck. Und so scheiden sich die Geister was in Zukunft mit diesem Betonklotz passieren soll …

Unter anderem statten wir dem neu eröffneten Kaffee im ehemaligen Kraftwerk einen Besuch ab. Zwischen den alten Geräten wurden Tische und Sessel aufgestellt. Wenn es warm ist kann man auch im Freien auf der Terrasse, gleich neben dem Wasserfall, sitzen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Infos: http://www.gasteinertal.com/kraftwerk

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Zum Abschluss unserer Reise genossen wir noch einen 3-stündigen Aufenthalt in der Felsentherme ehe wir die Heimreise nach Wien antraten.

Wer also einen Mix aus Sport und Kultur für seinen nächsten Urlaub plant wäre meiner Meinung nach in Bad Gastein gut aufgehoben.

 

Veröffentlicht von Ständig in Bewegung

Reisen ist meine Leidenschaft. Für mich zählt auch schon eine Wanderung in den Wienerwald als Reise. Dieser Blog wird von solchen Ausflügen ebenso berichten wie von Reisen im klassischen Sinn. Seid gespannt!

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