20.05. – 21.05.2017 – St. Wolfgang (Schafberglauf)

HIER KLICKEN Als ich letztes Jahr am Schneeberglauf teilgenommen habe war für mich klar dass das nicht der einzige Berglauf für mich bleiben sollte. (Ich habe schon letztes Jahr mit einer Teilnahme am Schafberglauf geliebäugelt. Allerdings war mir der Lauf damals – im wahrsten Sinne des Wortes – noch zu steil.) Heuer war es allerdings soweit. Heuer wollte ich mein Glück beim Schafberglauf versuchen. Immerhin zählt dieser zu den härtesten Bergläufen in Österreich.

Wir machten uns am Samstag auf den Weg nach St. Wolfgang wo wir bereits vor langer Zeit ein Zimmer in der Pension Enzian gebucht hatten.

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In St. Wolfgang spazierten wir am Nachmittag durch das Zentrum um einen Blick auf das berühmte Weiße Rössl zu werfen.

Leider stört der Autoverkehr die Idylle im Ortszentrum. Es ist eigentlich unglaublich dass man selbst in solchen Orten bis in den letzten Winkel mit dem Auto fahren darf.

Am Abend ging ich noch eine kurze Runde laufen um mich auf den Lauf am nächsten Tag einzustimmen …

Am Sonntag war es soweit. Um 06:00 Uhr läutete der Wecker. Eigentlich wollte ich noch in Ruhe frühstücken, allerdings konnte ich aufgrund leichter Nervosität dass Frühstück nicht so recht genießen. Danach machte ich mich auf den Weg zur Zahnradbahnstation um die Formalitäten für den Lauf zu erledigen. Vielen Dank an der Stelle an die „Laufgemeinschaft St. Wolfgang“ für die perfekte Organisation des Laufes!

Gabi und Sarah benutzten die Zahnradbahn um oben auf mich zu warten. Sie fuhren um 09:00 mit dem „Begleiterzug – Kleidertransport“ voraus. Der Lauf startete um 09:30.

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Nachdem ich die ersten 600 Meter gelaufen war musste ich mir das erste Mal eingestehen dass die Steigung wohl doch ein wenig zu heftig für mich war. Ich begann daher schnell bergauf zu gehen. Ich war allerdings beruhigt dass es nicht nur mir so ging. Es war spannend mit anzusehen wie sich bereits nach so kurzer Zeit ein Feld mit LäuferInnen vorne absetzte. Nachdem die erste Steigung überwunden war konnte ich noch einmal ein kurzes Stück laufen. Spätestens ab der zweiten Steigung war es aber mit dem Laufen vorbei. Ich dacht mir, egal, besser „schnell“ gegangen als langsam gelaufen. Und so kämpfte ich mich Meter für Meter den Berg hinauf. Beruhigend war aber die Tatsache dass es den LäuferInnen vor und hinter mir auch nicht anders erging. Nachdem die Schafbergalm erreicht war konnte ich noch eimal ein kurzes Stück laufen. Aber das nutzte mir auch nichts mehr um meine erhoffte Zielzeit zu erreichen. Die Steigung erlaubte mir einfach nicht schneller als möglich vorwärts zu kommen. Ein kleines Trostpflaster war die Tatsache dass es am Berg kühler war als im Tal.2017-05-21 10.07.36

Kurz vor dem Ziel kämpfte ich mich mit letzter Kraft über die rettende Ziellinie. Mit einer Zielzeit von  1:12:54,6 war ich um knapp 3 Minuten langsamer als geplant.

>> HIER KLICKEN << um zu weiteren Fotos vom Zieleinlauf zu kommen!

Am Berg gab es ein herrliches Buffet bzw. die Möglichkeit im Hotel duschen zu gehen. Wir nahmen um 12:05 den Zug um wieder ins Tal zu fahren.

Nachdem wir unsere Rucksäcke vom Quartier abgeholt hatten gingen wir noch eine Kleinigkeit essen und machten uns danach am Weg zurück nach Wien.

Zusammenfassend gibt es hier ein kurzes Video (nicht von mir) zum Schafberglauf 2017!

Veröffentlicht von Ständig in Bewegung

Reisen ist meine Leidenschaft. Für mich zählt auch schon eine Wanderung in den Wienerwald als Reise. Dieser Blog wird von solchen Ausflügen ebenso berichten wie von Reisen im klassischen Sinn. Seid gespannt!

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