08.12. – 10.12.2017 – Lienz

Zur Anreise nach Lienz nutzten wir den einzig direkt verkehrenden Zug von Wien nach Lienz. Dieser Zug war bis zum Fahrplanwechsel am 09.12.2017 mit einem Railjet unterwegs. Da wir noch Upgrade-Gutscheine der ÖBB hatten reisten wir in der „FIRST“ (1. Klasse) an. Zu den Vorzügen der „FIRST“ zählt unter anderem das „am Platz Service“. Das bedeutet dass man Speisen vom „Bordrestaurant“ direkt an den Platz serviert bekommt. Dieses Service nutzten wir für ein gemütliches Frühstück. Die Strecke von Wien nach Lienz lässt auf gewissen Abschnitten eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zu. Die meiste Zeit fährt der Zug aber – bedingt durch Strecken wie die Semmeringbahn – mit einer eher gemächlichen Geschwindigkeit. Nach einer knapp 6-stündigen Fahrt haben wir unser Ziel erreicht.

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Unser Hotel „Hotel Traube“ lag direkt am Hauptplatz von Lienz. Dieser ist rund 5 Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

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Nachdem wir eingecheckt hatten erkundeten wir die Fußgängerzone von Lienz. Nach einem Kaffee in einem der zahlreichen Kaffeehäuser nutzten wir den hoteleigenen Wellnessbereich. Im Dachgeschoß des Hotels stehen den Hotelgästen ein Pool, ein Fitnessstudio und drei Saunen zur Verfügung.

Den Abend ließen wir in einem gut bürgerlichen Gasthaus und einer gemütlichen Bar ausklingen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir einen Ausflug mit der Bahn an die italienische Grenze. Die letzte Haltestelle auf österreichischem Staatsgebiet ist in Weitlanbrunn. Von dort spazierten wir durch den verschneiten Wald zurück nach Sillian.

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Von Sillian fuhren wir mit dem Zug zurück nach Lienz. Der Adventmarkt von Lienz zieht zahlreiche Touristen aus Österreich und Italien an.

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Dementsprechend schwer war es am Nachmittag einen Platz in der Konditorei zu bekommen. Das Abendessen nahmen wir in der dem Hotel angeschlossenen Pizzeria ein. Auch dort bekamen wir ohne Reservierung nur durch Zufall einen freien Platz. Da in unmittelbarer Nähe zum Hotel das Lienzer Kino ist beschlossen wir uns am Abend „Mord im Orientexpress“ anzuschauen.

Am Sonntag traten wir wieder die Heimreise an. Da der direkte Zug nach Wien erst am Nachmittag Lienz Richtung Wien verlässt mussten wir mit der Schnellbahn nach Villach fahren. Die Fahrt dauerte ca. 1 1/2 Stunden. In Villach bestand eine Umsteigeverbindung nach Wien Hauptbahnhof. Der Zug kam aus Venedig und war bereits in Villach sehr gut besetzt. Aufgrund der hohen Auslastung konnten wir auch keinen Platz in der „FIRST“ in Anspruch nehmen. Wir verbrachten daher die Fahrt nach Wien im „Bordrestaurant“ wo wir auch gleich unser Mittagessen und als Nachspeise einen Kaiserschmarrn verkosteten. Da der Zug mehr Fahrgäste als Sitzplätze aufwies mussten sogar Fahrgäste der „FIRST“ auf ihren Sitzplatz verzichten. Dennoch erreichte der Zug mit nur ein paar Minuten Verspätung Wien.

Veröffentlicht von Ständig in Bewegung

Reisen ist meine Leidenschaft. Für mich zählt auch schon eine Wanderung in den Wienerwald als Reise. Dieser Blog wird von solchen Ausflügen ebenso berichten wie von Reisen im klassischen Sinn. Seid gespannt!

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