03.01.2020 – Braunsberg / Hainburg

Hainburg ist in etwas mehr als einer Stunde von Wien aus mit dem Zug erreichbar. Stündlich verbindet die Schnellbahnlinie „S7“ die Großstadt mit der Stadt an der Donau.

Auf den Braunsberg kann man wahlweise klettern oder über einen der zahlreichen Pfade hinaufwandern. Zwischendurch kann man auch die eine oder andere kleine Höhle erforschen.

Oben angekommen findet man ein Modell einer keltischen Befestigung. Weiters kann man Pferde streicheln. Und mit viel Glück sieht man eines der Schafe bzw. Ziegen die auf dem Braunsberg grasen.

27.12.2020 – Trail-Lauf im Wienerwald

Da ich heuer beim WRU auf der Ultradistanz Blut geleckt habe möchte ich 2021 auf jeden Fall wieder Ultra(s) laufen. Aber ohne lange Läufe wird das halt nix … 

Bedingt durch die Quarantäne habe ich 14 Tage Trainingsrückstand zu verzeichnen. Das war aber kein Grund nicht trotzdem noch einen Marathon im Wienerwald zu absolvieren.
Als um 5:00 Uhr der Wecker läutet werde ich gefühlt mit einem Katapult aus dem Tiefschlaf geschossen. Der Blick aufs Handy verrät mir -4 Grad … naja, alles nicht so prickelnd.
Als ich um 06:01 zu laufen beginnen ist es noch stockfinstere Nacht. Trotzdem mache ich mich frohen Mutes auf den Weg zum letzten Longjog des Jahres.
Am Schafberg ist bereits ein erster Hauch von Dämmerung im Osten der Stadt zu erkennen. Aber bis ich im Tageslicht laufe vergeht noch einiges an Zeit. Und so laufe ich weiterhin im Schein der Stirnlampe im Wald Richtung Exelberg. Dort angekommen ist aber endgültig die Nacht gewichen und ich mache mich am Weitwanderweg 04 auf Richtung Kahlenberg. Immer wieder tauchen Rehe im Wald auf. Es ist kalt und langsam hebt sich der Sturm. Am Weg zum Hermannskogel nehme ich mein zweites Frühstück in Form von Mandarine und einem trockenen Stück Brot zu mir. Meine Getränke sind mittlerweile schon leicht angefroren. Trinken lässt es sich nur in ganz kleinen Schlucken. Am Hermannskogel habe ich den höchsten Punkt meines Laufes erreicht. Weiter gehts über den Latis- und den Peter-und-Paul-Berg Richtung Wildgrube. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr alleine im Wald unterwegs. Immer wieder begegnen mir Läufer und Spaziergänger.
Am Kahlenberg angekommen nehme ich die Etappe zum nördlichsten Punkt des Laufes – dem Leopoldsberg – in Angriff. Ab dort ist die Rückkehr ins warme zu Hause angesagt. Nach einem köstlichen Gel mit Koffein fetze ich bestens gelaunt über die Trails … zumindest bergab! 

Kurz vorm Latisberg gibt es mir einen heftigen Stich im rechten Wadenbein. Kurz weiss ich nicht wie ich den Fuß halten soll ohne dass es schmerzt. Auch aufsteigen ist nicht möglich. Genauso wie dieser seltsame Schmerz ohne sich anzukündigen aufgetaucht ist ist er wieder weg und ich laufe verhalten weiter.
Ab der Angesgasse bin ich wieder auf Asphalt unterwegs. Da die Waldböden tiefgefroren waren waren sie zum Teil sehr anstrengend zu laufen. Asphalt ist eine willkommene Abwechslung. Mittlerweile bin ich auch ganz froh dass es nur noch knapp 8 Kilometer zu laufen sind. Der Mix aus Kälte, dem zeitigen Aufstehen, Trails und Höhenmetern macht sich bereits bemerkbar.
Nach ca. 5 1/2 Stunden bin ich wieder zu Hause und freue mich auf ein heißes Bad! 

DJI Mini 2 – von wegen nur „Spielzeug“

Als ich mir im Dezember die DJI Mini 2 Drohne online bestelle war mir noch nicht klar was ab 31.12.2020 für ein behördlicher Aufwand dahinter stecken wird. Dank einem Tipp von Gabis Mutter beginne ich mich in die Materie einzulesen. Anfangs bin ich ja der festen Überzeugung dass die DJI Mini 2 aufgrund ihrer 249 Gramm bloß ein besseres Spielzeug ist. Doch als ich mich mit dem neuen Drohnengesetz etwas näher befasse wird mir ganz schnell klar dass selbst diese Drohne alles andere als nur Spielzeug ist.

Um also nicht von Anfang an gegen das neue Gesetz (gültig ab 31.12.2020) zu verstoßen schließe ich eine Drohnen-Haftpflichversicherung ab. Um ca. 50 € im Jahr könnte ich nun jährlich Schäden in Höhe von ca. 1 Million € verursachen. Nicht dass ich das vorhätte. Aber möglich wäre es trotzdem …

In einem nächsten Schritt muss ich die Drohe registrieren um die Drohnenregistriernummer zu erhalten. Die Registrierung ist allerdings erst ab 31.12.2020 (09:00 Uhr) möglich!

Ach ja, und warum das ganze bei einer Drohen die explizit damit wirbt nur 249 Gramm zu haben und daher quasi „ein Schlupfloch“ gefunden zu haben? Weil diese Drohne eine Kamera hat. Aber genau deshalb habe ich sie ja gekauft.

Wie auch immer … jetzt bin ich nicht nur Besitzer einer Drohne sondern habe – wenn ich schon kein Auto habe – zumindest eine Haftpflichtversicherung für meine Drohne. Ich nehme es mit Humor und freu mich schon auf weitere Flugstunden! 🙂

Weitere Infos zum Thema findet man übrigens auf www.dronespace.at!

26.12.2020 – Bisamberg & DJI Mini 2-Test

Der Bisamberg – vor den Toren Wiens – ist immer einen Ausflug wert. Mit nur 358 Metern Seehöhe ist dieser Berg auch für Kinder ein leicht zu besteigender Berg. Auf der Elisabethhöhe gibt es einen Spielplatz. Außerdem hat man einen traumhaften Ausblick Richtung Wien, Klosterneuburg und in die Korneuburger Bucht.

Da ich zu Weihnachten eine Drohne bekommen habe wollte ich diese natürlich testen. Aber seht selbst …

22.12.2020 – Plötzlich Quarantäne, und jetzt?

Als ich Anfang Dezember beim Frühstück saß erfuhr ich dass ich eine sogenannte „K1-Person“ war. Immerhin war mein Testergebnis negativ. Aber das nutzte mir alles herzlich wenig, ich durfte ab dem Zeitpunkt die Wohnung für 14 Tage nicht mehr verlassen. Was für manche vermutlich wie ein Freibrief für 14 Tage Couchpotato klingt, war für mich eher wenig erfreulich. 14 Tage ohne laufen? Aber auch dafür gab es eine Lösung.

Im Herbst habe ich mir einen Rollentrainer für mein Rennrad gekauft. Wusste ich eigentlich bis zur Quarantäne nicht so genau wie ich ihn überhaupt in mein Training einbauen könnte, wurde das Geräte plötzlich zu meiner „Ersatzdroge“. Und so saß ich 13 Tage lang jeden Tag auf dem Rollentrainer und spulte 200 Kilometer herunter. Zugegeben, viel war das nicht. Aber es bedarf auch einiger Willenskraft stur gegen die Wand zu schauen und am Stand zu treten.

Am vorletzten Tag der Quarantäne habe ich noch einen „Wohnungs-Duathlon“ gemacht. Was man sich darunter vorstellen kann sieht man in diesem Video:

Und da die Quarantäne genauso schnell wieder vorbei war wie sie kam war ich mittlerweile bereits wieder laufen und habe die Freiheit umso mehr genossen! 🙂

05.12.2020 – Wanderung Purkersdorf Sanatorium – Neulengbach Stadt (Westeisenbahn) – Teil 1

Warum wandert man von der Wiener Stadtgrenze nach Neulengbach wenn parallel die Westbahn fährt?

Ursprünglich haben Thomas und ich überlegt an einem Lauf- bzw. Wanderwettbewerb teilzunehmen. Im Endeffekt haben wir beschlossen unsere eigene Wanderung mit 30 Kilometern zu planen bzw. zu gehen.

Als Ziel haben wir uns eine Wanderung von Purkersdorf Sanatorium entlang der Westbahn nach Neulengbach ausgesucht. Diese sollte laut Garmin-Connect ca. 31 Kilometer und 850 Höhenmeter haben.

Neben den vielen unerwarteten Blickwinkel auf bzw. rund um die Westbahn gab es auch einige kulturelle Highlights entlang der Strecke zu bestaunen:

  • Dollfuss-Büste in der Pfarrkirche von Rekawinkel
  • Russenfriedhof Dürrwien
  • Wallfahrtskirche Maria Anzbach

Wie es uns bei der Wanderung ergangen ist und was wir sonst noch alles entdeckt bzw. gesehen haben seht ihr in diesem Video:

28.11.2020 – Traillauf im Wienerwald mit dem GoPro Chesty

Endlich habe ich es geschafft meinen GoPro Chesty zu testen! Ich war zwischen Schafberg, Hameau / Schwarzenbergpark und Weidlingbach unterwegs um für euch ein paar Trails abzufilmen.

31.10.2020 – Wien Rundumadum (WRU) – halbe G’schicht

Als ich 2018 bei meinem ersten Marathon in Graz so ziemlich alles falsch gemacht habe was man nur falsch machen kann habe ich Anfang 2019 begonnen mein Training auf neue Beine zu stellen. Es brauchte mehr Struktur und vor allem mehr Kilometer. Mit 2 bis 3 30 Kilometerläufen lässt sich kein Marathon erfolgreich finishen …

Im Juni 2020 fühlte ich mich – auch Dank eines fantastischen Trainingsplan – bereit den Mozart100 Marathon in Salzburg in Angriff zu nehmen. Da der Lauf aufgrund von Corona abgesagt wurde verlegte ich den Lauf als „private Veranstaltung“ in den Wienerwald und lief dort 43,7 Kilometer und 1682 Höhenmeter unter 6 Stunden. Ab dem Tag war mir klar dass ich noch mehr möchte! Mit 40 wollte ich meinen ersten Ultralauf in Angriff nehmen. 

Im Sommer 2020 habe ich mich spontan zur „halben G‘schicht“ beim Wien Rundumadum angemeldet.  Der Lauf führt 61 Kilometer rund um halb Wien. Gestartet wird im Donaupark, gefinished ebenfalls.

Mitte August habe ich wieder mit einem 12-wöchigen Trainingsplan begonnen um mir den letzten Feinschliff für meinen ersten Ultralauf zu holen.

Am 31.10.2020 fiel für mich um kurz vor 12:00 Uhr der Startschuss zu einer Reise ins Ungewisse.

Nach nicht mal 50 Meter bog ich im Donaupark schon zum ersten Mal falsch ab … 

Nach ca. 1 Kilometer hielt mich zum ersten Mal die Polizei auf um zu fragen wo denn der Lauf starte. Aber danach kam ich langsam in einen Flow. Von Kilometer 2 bis ca. Kilometer 5 lief ich mit Christian. Wir haben uns auf der Stecke kennengelernt und uns angeregt übers – na was sonst – laufen unterhalten! Da er und sein Laufpartner ihre Geschwindigkeit kaum drosseln konnte lies ich sie alleine weiterlaufen. Ich konnte zwar locker mithalten, wollte aber am Anfang keinesfalls zu viel Kraft verpulvern. Allzu sehr hörte ich die mahnende Stimme in meinem Kopf: „Erinnere dich was bei deinem ersten Marathon in Graz passiert ist“!

In der Lobau zeigte sich der Herbst nochmal von seiner schönsten Seite. Nachdem der Kilometer 20 erreicht war war ich allerdings froh dass der Weg raus aus der Lobau führte. Irgendwie hatte ich dann genug von Bäumen, Bäumen und noch mehr Bäumen. 

Bei Kilometer 21 wäre die erste Labe gewesen. Da aufgrund von Corona aber Selbstverpflegung angesagt war ließ ich die Labe hinter mir und begnügte mich mit einer Semmel aus meinem Rucksack. Es ging relativ unspektakulär weiter quer durch den 22. Bezirk. Irgendwann war die Hälfte vom Lauf erreicht. Die zweite Labe ließ ich ebenfalls hinter mir da in Gerasdorf Gabi, Sarah und mein Vater auf mich warteten. Nachdem ich meine Vorräte aufgefüllt und mich kurz ausgeruht hatte ging es mit frischem Elan und Begleitung meines Vaters weiter Richtung Bisamberg. Mittlerweile waren es ja nur mehr ca. 25 Kilometer bis ins Ziel. Am Weg Richtung Stammersdorf ging es den Marchfeldkanal entlang. Das Stück bis Stammersdorf erschien mit endlos lange. Aber ich konnte immer wieder ein paar LäuferInnen überholen. Danach begann die Steigung zum Bisamberg. Zuerst mussten wir auf den Rendezvousberg und von dort weiter auf den Bisamberg. Eigentlich sind beide Berge ja relativ harmlose Erhebungen. Aber zu dem Zeitpunkt kam es mir eher vor als ob der Großglockner vor mir lag. Um bei Kräften zu bleiben versuchte ich weiterhin zu essen. Da mein Mund zu dem Zeitpunkt – immerhin war der Marathon bereits gelaufen – aber schon zu sehr ausgetrocknet war konnte ich die Semmel nur noch mit sehr viel Wasser hinunterwürgen. Was für ein Glück dass ich zu dem Zeitpunkt noch ein Gel bei mir hatte. Wir kämpften uns also im traumhaften Sonnenuntergang den Bisamberg hinauf.

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Oben angekommen genossen wir kurz den Ausblick auf Wien um danach im Schein der Stirnlampen die letzten 15 Kilometer in Angriff zu nehmen.

Beim Bergablaufen Richtung Stammersdorf bekam ich zu allem Überfluss auch noch heftiges Seitenstechen. Das war insofern ärgerlich weil ich dadurch den Vorteil bergab schneller laufen zu können kaum bis gar nicht nutzen konnte. In Strebersdorf angekommen wurde ich von einer Gruppe jugendlicher Helloween-Verkleideter angefeuert. Ab nun waren es nur noch 10 Kilometer bis ins Ziel. Am Marchfeldkanal zahlten sich unsere Stirnlampen nochmal richtig aus da es dort stockdunkel war. Nachdem wir den Hubertusdamm erreicht hatten ging es die letzten Kilometer schnurgerade bis ins Ziel. Ich rief Gabi an um mich zu erkundigen ob ich mein Ziel unter 7 Stunden zu bleiben erreichen würde. Obwohl ich meine Laufuhr oben hatte war ich nicht mehr ganz Herr meiner Sinne bzw. im Stande die Lage abzuschätzen …

Die letzten 2 Kilometer ab der U6-Station Neue Donau waren wohl die längsten in meinem Leben. Man sieht ja die Gebäude auf der Donauplatte schon von weitem, aber näher kommen sie gefühlt so gar nicht. Nachdem wir in der Donau-City auf dem letzten Kilometer auch noch falsch abgebogen waren stieg meine Nervosität das Ziel noch in der gewünschten Zeit zu erreichen ins Unermessliche! Noch dazu wo ich mich – obwohl ich nur mehr dem Track auf meiner Uhr nachlaufen musste – überhaupt nicht mehr an die Gegend erinnern konnte. Witzigerweise war ich dort ja vor rund 7 Stunden – allerdings bei Tageslicht und in die Gegenrichtung – gestartet. Nachdem wir die Tür zum Sportcenter Donaucity passiert hatten war mir klar dass ich mein Vorhaben geschafft habe. Es ging nun die letzten 200 Meter bis ins Ziel wo ich nach 6:52:22 die Ziellinie überschritt und nach der Übergabe der Medaille am Boden lag um das Geschaffte erstmal zu realisieren.

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Nachdem wir noch den Zieleinlauf meines Schwagers – der die 130 Kilometer gelaufen ist – abgewartet haben fuhren wir nach Hause. 

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Urkunde WRU

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Am 01.08.2020 habe ich mich zu meinem ersten Ultralauf angemeldet. Ich werde wieder nach dem Trainingsplan von xc-run.de trainieren. Dieser hat mich schon erfolgreich zu meinem Marathon im Wienerwald geführt. Natürlich ist ein Ultralauf mit 61 Kilometern nochmal um knapp 20 Kilometer mehr. Aber dafür sind es ja am 31.10. nur ca. 400 Höhenmeter. Ach ja, teilnehmen werde ich an der „Halben G’schicht“ vom Wien Rundumadum.

07.09.2020

Da ich fürs kommende Wochenende überraschend zu einem Wochenendtrip eingeladen wurde musste ich meinen Trainingsplan für diese Woche ein wenig ändern. Eigentlich wäre am Montag ein 45-minütiger Regenerationslauf am Programm gestanden. Stattdessen habe ich das Intervalltraining vom Mittwoch vorgezogen: 15 Minuten einlaufen – 10 x 1:30 / 1 – 20 Minuten auslaufen

Ich dachte dass es eher zach wird – nach dem langen Lauf gestern – heute Intervalle zu laufen. Aber zu meiner Überraschung lief es so als ob ich gestern gar nicht gelaufen gewesen wäre? Darüber werde ich mich aber sich nicht beschweren … 🙂

07.10.2020

Letzte Woche kam ein Newsletter von den Veranstaltern vom „Wien Rundumadum“. Es werden sich ein paar Dinge beim Lauf ändern, aber der Lauf findet – stand jetzt – statt. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste! Nichtsdestotrotz muss man aufgrund steigender Coronazahlen bis zum Schluss mit einer eventuellen Absage rechnen. Aber egal, ich werde trotzdem laufen. Und bis dahin versuche ich mich mit Berichten anderer Ultranovizen geistig auf meinen bisher längsten Lauf vorzubereiten. Videos von meinen derzeitigen langen Läufen gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/channel/UCCEuhVIpZNzMlxZEUIMUiKQ?view_as=subscriber

10.10.2020

Heute stand der letzte Longjog mit 210 Minuten am Programm. Da ich die Strecke etwas zu weit geplant hatte kam ich auf auf ca. 230 Minuten und 35 Kilometer. Ich habe mich gut gefühlt und hätte auch noch weiterlaufen können. Aber gut, so soll es ja sein. Immerhin möchte ich am 31.10. 60 Kilometer laufen.

Je näher der 31.10. rückt desto mehr frage ich mich welche Strategie ich fürs Rennen wählen soll. Eigentlich lautet die Strategie ja langsam zu laufen. Aber ich bin mir nicht sicher ob zu langsames laufen wirklich Sinn macht. Irgendwie habe ich das Gefühl dass ich bei den langsamen Läufen noch langsamer als gewollt werde. Andererseits habe ich dadurch aber auch noch nach 35 Kilometern Lust weiterzulaufen. In dem Punkt wäre es echt fein Rat von jemanden zu bekommen der hier schon Erfahrung hat …

20.10.2020

„Es läuft …!“ Nur noch 11 Tage bis zum Wien Rundumadum. Heute habe ich meinen letzten Longjog (2 Stunden) absolviert. Jetzt folgen nur noch kleine Einheiten. Ich bin – ehrlich gesagt – schon recht aufgeregt. Immerhin öffne ich am 31.10. zum ersten Mal die Tür zur Welt der Ultraläufer! 🙂 Aber mehr als schiefgehen kann es ja nicht. Wobei ich davon jetzt mal nicht ausgehe …

18.10.2020 – Lindkogel Trail / FUN TRAIL

Trotz aller coronabedingten Einschränkungen fand am 18.10.2020 der Linkogel Trail statt. Eigentlich hätte ich ja noch eine Rechnung mit dem Advanced Trail aus dem Jahr 2018 offen gehabt. Allerdings stand am Trainingsplan nur ein 10 Kilometer Wettkampf. Und deshalb bin ich den Fun Trail gelaufen.

Das Organisationsteam hat für ein sicheres Umfeld gesorgt. Danke dass es auch in Zeiten wie diesen so mutig und engagierte Menschen gibt! 🙂