18.04.2021 – Spurensuche auf dem Leopolds- und dem Kahlenberg

Um 1900 gab es drei Bergbahnen in Wien. Wir haben die Drahtseilbahn auf den Leopolds- und die Zahnradbahn auf den Kahlenberg erforscht. Von der Autobusstation Wien Donauwarte sind wir die Trasse der Standseilbahn auf den Leopoldsberg nachgegangen. Vom Kahlenberg (Stefaniewarte) sind wir die Trasse der ehemaligen Zahnradbahn Richtung Nußdorf gewandert.
Die dritte Bahn befand sich bei der Sophienalpe.

10.04.2021 – Wanderung Wien Westbahnhof – Purkersdorf Sanatorium (Westbahn) – Teil 6

Der sechste Teil unserer Expedition war der noch fehlende Teil vom Wiener Westbahnhof nach Purkersdorf Sanatorium. Da im Osten Österreichs zur Zeit ein verschärfter Lockdown am Programm steht haben wir uns nur im eigenen Bundesland bewegt. Spannend war der Übergang von der Großstadt in die Wiener Außenbezirke. Es war eine Gratwanderung zwischen Beton und Natur.

20.03.2021 – Neumarkt/Ybbs-Karlsbach – Aschbach (Westeisenbahn) – Teil 5

Der fünfte Teil unserer Expedition begann denkbar schlecht. Nicht nur dass das Wetter absolut nicht dem Frühlingsbeginn entsprach, führten eine Sperre der Vorortelinie in Wien bzw. eine Weichenstörung an der Westbahn zu einem verspäteten Einstieg in unsere Wanderung. Wir starteten in Neumarkt bei Schneefall und mit einer dreiviertel Stunde Verspätung Richtung Amstetten. Als Tagesziel hatten wir uns Krennstetten-Biberach vorgenommen, aber aus irgendeinem Grund hatten wir an diesem Tag keine sonderliche Lust auf diese Etappe. Und dieses Gefühl hatten wir bei jedem Schritt. In Blindenmarkt mussten wir bereits nach nur 8 Kilometern zur rettenden Leberkäsesemmel greifen und in Amstetten gab es zur Steigerung der Motivation Burger die wir im Schneesturm verzehren mussten. Wie durch ein Wunder gabelte uns David (ein alter Bekannter von Schrenzi) in Amstetten auf und begleitete uns top motiviert bis nach Aschbach. Dort beendeten wir allerdings die Tour. Danke an Davids Vater der uns mit dem Auto zurück nach Amstetten brachte! 🙂

13.03.2021 – Naturpark Purkersdorf / Rudolfswarte

Bei herrlich warmen Temperaturen sind wir Mitte März zu einem Ausflug in den Naturpark Purkersdorf aufgebrochen. Dieser ist von Wien aus bequem mit den Öffis erreichbar. Wir waren auf der Rudolfshöhe – auf der die Rudolfswarte steht – und haben die Wildschweine beim Naturparkzentrum besucht. Zufällig konnten wir eine Bache beim Säugen ihrer Frischlinge beobachten.

27.02.2021 – Melk – Neumarkt/Ybbs-Karlsbach (Westeisenbahn) – Teil 4

Nach fast vierwöchiger Pause traten wir den vierten Teil unserer Wanderung an. Als wir um ca. 08:30 Uhr unsere Wanderung in Melk starteten erwartete uns blauer Himmel und Sonnenschein. Bestens gelaunt machten wir uns auf den Weg durch die Stadt Richtung Donau. Doch schon bald zogen wieder vermehrt Wolken auf und es dauerte nicht lange bis wir wieder unser „gewohntes Wanderwetter“ hatten. Bei ca. 5 Grad und Gegenwind wanderten wir zur Abwechslung wieder mal entlang von grünen Lärmschutzwänden. In Pöchlarn angekommen gönnten wir uns als Highlight des Tages in einem Supermarkt eine Leberkäsesemmel, Erdbeerkuchen, Coffee-to-go und eine gratis Kostprobe einer veganen Imitation von Hühnerfleisch. Da noch immer Lockdown am Programm stand mussten wir unser Essen im Freien verzehren. Nachdem wir uns länger als geplant beim Mittagessen aufgehalten hatten waren wir froh wieder der Zivilisation zu entkommen. Irgendwie gewöhnten wir uns mittlerweile an die Zweisamkeit auf den Feldwegen entlang der Bahn. Nachdem wir Pöchlarn verlassen hatten überquerten wir die Erlauf die hier in die Donau mündet. Ab nun begleitete uns für längere Zeit die Donau. Wir ließen Krummnussbaum entgegen unserer ursprünglichen Planung links liegen und erreichten kurze Zeit später den Kilometer 100 der Westbahn. Ab bzw. bis hier sind es exakt 100 Kilometer bis zum Wiener Westbahnhof. Zur Feier spendierte Thomas eine Banane. Danach ging es im Sonnenschein weiter Richtung Säusenstein. Sehr zu unserer Freude hatten sich die Wolken gelichtet. Bei Sarling verließen wir die Donau. Aber hier ging wir wieder neben der Eisenbahn entlang von Lärmschutzwänden. Wir unterquerten den Bahnhof von Ybbs a.d. Donau und nahmen die letzten Kilometer Richtung Neumarkt in Angriff. Nach ca. 30 Kilometern erreichten wir die Haltestelle von Neumarkt wo wir ein ein paar Wochen unsere Wanderung fortsetzen werden …

20.02.2021 – 50 KM-Lauf durch Gatsch und Nebel

Am Samstag 20.02.2021 stand wieder ein Ultralauf im Wienerwald am Programm. Leider war das sonnige Wetter der letzten Tage dem Nebel gewichen. Um kurz nach 07:00 Uhr startete ich von zu Hause los. Wie so oft führte mich mein Lauf auf den Schafberg. Spätestens ab jetzt war mir klar dass dieser Lauf wieder eine Schlammschlacht werden würde. Als ich in der Schwarzenbergallee angekommen war waren schon einige Spaziergeher unterwegs. Aber spätestens als ich zum Exelberg abbog war ich – wieder – alleine unterwegs. Dachte ich am Schafberg noch dass der Lauf eine Schlammschlacht werden würde, wurde mir spätestens jetzt diese Erkenntnis zu 100 % bestätigt!

Vom Exelberg ging es über die Sophienalpe weiter Richtung Scheiblingstein. Ich passierte den Schutzengelberg und bog nach der Querung der Tullner Straße ab in die Kellergrabenstraße Richtung Weidlingbach. Nach einem Kurzbesuch in einem Kuhstall ging es im Nebel bergauf Richtung Kropfeiche. Nach ein paar laufbaren Metern auf einer Forststraße ging es rein in den Rothgraben. All zu oft dürfte der Weg dort nicht benutzt werden. Ich hatte allerhand damit zu tun den richtigen Weg zu finden …

Der Rothgraben geht über in den Rotgraben. Ab dem Zeitpunkt ging es – endlich – wieder über Forststraßen weiter Richtung Weidling. Ab dort folgte ich für ca 2 – 3 Kilometern dem Weidlingbach bis Klosterneuburg Weidling. Nachdem ich den Weidlingbach überquert hatte folgte ich dem Kollersteig hinauf zum Leopoldsberg. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Hälfte der Kilometer bereits absolviert. Vom Leopoldsberg hat man eigentlich einen traumhaften Ausblick auf Wien. Aufgrund des dichten Hochnebels blieb mir dieser jedoch verwehrt. Ab nun ging es den Nasenweg bergab ins Kahlenbergerdorf um von dort gleich wieder bergauf über den Waldbachsteig zum Kahlenberg zu gelangen. Auch dort war vor lauter Nebel von Wien nichts zu sehen.

Mein nächstes Etappenziel war der Cobenzl. Von dort ging es über die Kreuzeiche und die Jägerwiese zu meinem letzten Anstieg für den heutigen Tag. Und dieser führte mich auf den höchsten Punkt Wiens, den Hermannskogel.

Ab hier ging es – bis auf die kurze Steigung zwischen Grüass Di a Gott Wirt und Dreimarkstein – nur noch bergab. Die letzten sechs Kilometer ging es am Asphalt nach Hause wo ich nach 7 1/2 Stunden wieder ankam.

Meine Ausrüstung:

.) Rucksack mit Trinkblase + 3 Gels (gegen bzw. bei Zuckerhunger)

.) Laugenstangerl / Wurst / Käse

.) Essfertige Maroni

.) Brezel

14.02.2021 – Greifenstein – Hadersfeld – Altenberg

Greifenstein-Altenberg ist ca. eine halbe Stunde mit der Schnellbahn von Wien entfernt. Die Umgebung eignet sich perfekt für einen Nachmittagsausflug. Nach unserer Ankunft besuchten wir zuerst die Kirche. Diese befindet sich genau vis-a-vis vom Bahnhof. Leider war sie jedoch geschlossen.

Danach ging es weiter Richtung Burg. Auch diese ist aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen. Angeblich soll sie 2023 wiedereröffnet werden. Corona hätte aber ohnehin eine Besichtigung verhindert …

Danach ging es weiter Richtung Hadersfeld. Der Wald verwandelte sich in eine bizarre Eislandschaft.

Nach einer Besichtigung der Tempelbergwarte (ebenfalls geschlossen) ging es zurück über Altenberg nach Greifenstein.

30.01.2021 – Wanderung St. Pölten Hbf. – Melk (Westeisenbahn) – Teil 3

Beim dritten Teil unserer Wanderung entlang der Westbahn wurden wir von Georg begleitet. Zu dritt kämpften wir unentwegt gegen den Westwind an. Während die Landschaft entlang der Strecke besonders zwischen St. Pölten und Loosdorf ende wollend spannend waren bot besonders das Zentrum von Loosdorf eine beeindruckende Lostplace-Stimmung.

Das Highlight der Wanderung war aber ein Taubenzüchter der uns Einblick in sein zeitintensive Hobby gewährte.

23.01.2021 – 50 KM Ultralauf zum Flughafen Wien

Heute habe ich mir für 05:00 Uhr den Wecker gestellt um pünktlich um 06:00 Uhr zu meinem ersten Ultra des Jahres aufzubrechen. Mein Ziel war der Flughafen Wien. Als ich von zu Hause (18. Bezirk) loslaufe war es noch stockdunkel. Es ging durch den 1. Bezirk, vorbei am Stephansdom und von dort weiter über den Rennweg entlang der „Flughafenschnellbahn“ Richtung Simmering. Irgendwo beim Zentralfriedhof brach die Morgendämmerung an. Es war zwar bewölkt aber ungewöhnlich warm.
Ab Schwechat gab es einen gut ausgeschilderten Radweg Richtung Flughafen. Ich kam an der ÖMV-Raffinerie und Mannswörth vorbei. Am Flughafen hielt ich kurz an um einen Blick in den nach wie vor leeren Terminal 3 zu werfen. Da ich bis zum Flughafen Gegenwind hatte freute ich mich schon auf Rückenwind am Weg retour. Doch wie zum Trotz entwickelte sich dieser zu einem immer heftiger werdenden Gegenwind. Die Marathondistanz habe ich kurz nach der Geiselbergstraße mit einer Pace von 06:01 geknackt. Zu dem Zeitpunkt war ich schon ordentlich säuerlich weil ich aufgrund des massiven Gegenwindes die Pace von 05:59 nicht erreicht hatte. So trottete ich weiter Richtung Sonndwendviertel. Und als dort die Pace bereits 06:07 war habe ich einen massiven Anfall von Ehrgeiz bekommen und bis zum Kilometer 50 die Pace auf 05:59 gedrückt. Wie es mir dann gegangen ist kann man sich vielleicht vorstellen … :)