11.04.2016 : Buchtipp – „Verschwundenes Weinviertel“

In der Edition Winkler-Hermaden ist ein Buch mit dem Titel „Verschwundenes Weinviertel“ erschienen. In diesem Buch wird bildlich dokumentiert was es einst an infrastrukturellen Einrichtungen im Weinviertel gab. Angefangen von aufgelassenen Kinos über Schulen, Kühlhäusern uvm. Eingeleitet werden die einzelnen Kapitel durch Interviews mit Zeitzeugen.

Infos zum Buch gibt es hier: http://www.edition-wh.at/Produkt/verschwundenes-weinviertel

01.04.2016 – Nächster Halt, Bad Fischau-Brunn

01.04.2016 – Nächster Halt, Bad Fischau-Brunn

Bad Fischau-Brunn ist eine Gemeinde die die Orte Bad Fischau und Brunn an der Schneebergbahn umfasst.  Der Ort ist mit der Bahn von Wiener Neustadt aus erreichbar. Dort teilt sich die Strecke in zwei Strecken. Die eine führt nach Puchberg am Schneeberg, die andere nach Gutenstein. Das Um und Auf des Ortes ist das im 19. Jahrhundert erbaute Thermalbad.

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Auch im Winter kann man es – zumindest zum Saunieren – nutzen.

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Unmittelbar neben dem Thermalbad befindet sich die  Pfarrkirche. (Links von der Pfarrkirche ist die ehemalige Schule des Ortes zu sehen)

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Bad Fischau liegt am Fuße des Blumberg. Es gibt nebst unzähligen Wanderwegen einen Vogelkundeweg und einen Waldlehrpfad.

Wandern kann man auch ein Stück entlang der 1. Wiener Hochquellenleitung.

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Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Schloss Brunn im Ortsteil Brunn an der Schneebergbahn.

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“Das Schloss als dreiflügelige zweigeschossige Anlage mit markantem Rundturm ist eine ehemalige Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, welche im Besitz der Teuffenbach stand und im 15. Jahrhundert ein Lehen der Herzöge der Steiermark wurde. Im 16. und 17. Jahrhundert der Familie Rappach gehörig, im 18. Jahrhundert den Grafen Palm und der Familie Eissner von und zu Eisenstein.

Nach einem Brand wurde das Schloss in den Jahren 1708 bis 1711 von Fürst Paul I. Esterházy neu aufgebaut und anstatt des Wassergraben ein Garten angelegt. Teile einer Rosskastanienallee sind erhalten. Die Inneneinrichtung ist 1945 verbrannt.” Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Brunn_%28Bad_Fischau-Brunn%29

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Bad Fischau-Brunn ist sicher nochmal einen Ausflug im Sommer wert. Ein Besuch der Therme und der (in den Wintermonaten geschlossenen) Eisensteinhöhle sind dann auch möglich!

25.03.2016 – Eine Reise nach Bad Sauerbrunn

25.03.2016 – Eine Reise nach Bad Sauerbrunn

Bad Sauerbrunn ist in 50 Minuten (mit Umsteigen in Wr. Neustadt) von Wien aus erreichbar. Bad Sauerbrunn liegt an der “Mattersburger Bahn” zwischen Wiener Neustadt und Sopron.

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Der Bahnhof (links vom Viadukt) liegt zwischen den Kurzentren und dem Hauptplatz. Zum Besuch eines Kurortes gehört natürlich auch ein Besuch der ortsansässigen Konditorei.

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Gleich angeschlossen an den Hauptplatz befindet sich der Kurpark.

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Dieser verfügt über eine Bühne (für Konzerte im Sommer), einen Brunnenpavillon und ein Rosarium.

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In Bad Sauerbrunn gibt es zwei Kirchen, eine evangelische

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und eine römisch-katholische. Beide Kirchen wurden erst nach 1960 errichtet.

Da es in Bad Sauerbrunn eine kleine jüdische Gemeinde gab, gibt es einen jüdischen Friedhof der an den Ortsfriedhof angeschlossen ist.

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Bad Sauerbrunn liegt am Fuße des Rosaliengebirges und ist daher Ausgangsort vieler Wanderwege.

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Ein kurzer Fußmarsch führt zur Aussichtswarte von Bad Sauerbrunn.

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Bei Schönwetter hat man von dort (angeblich) einen Blick bis zum Neusiedlersee.

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Zum Schluss noch ein Bild der heutigen Kuranlagen von Bad Sauerbrunn: V. l. n. r. Gesundheitszentrum Bad Sauerbrunn / Der Sonnberghof

 

20160325_172734Zusammenfassung: Bad Sauerbrunn ist ein kleiner überschaubarer Ort der gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist und viele Wandermöglichkeiten bietet.

26.02.2016 – Ausflug mit der Bahn nach Bad Pirawarth

26.02.2016 – Ausflug mit der Bahn nach Bad Pirawarth

Die Anreise erfolgte mit der Lokalbahn von Obersdorf. Nach rund 30 Minuten Fahrzeit – durch die Weiten des Weinviertels – erreicht der Zug seine Endstation mit dem klingenden Namen Bad Pirawarth.

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Wir steuern als erstes Ziel die ehemalige Kur- und Heilanstalt an. Viel ist nicht mehr davon zu sehen. Lediglich die sogenannte “Dependance” ist erhalten geblieben. In dieser befindet sich eine Ausstellung über die ehemalige Kur- und Heilanstalt. Doch diese ist heute leider geschlossen. Anstelle der ehemaligen Kur- und Heilanstalt befindet sich heute der “Prof. Knesl Park”.

Infos zur “Dependance” und die Geschichte der Kur- und Heilanstalt gibt es hier: http://www.badpirawarth.at/index,170.html

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Weiters führt uns unsere Besichtigungstour zur Kirche von Bad Pirawarth. Wir kreuzen dabei die Gleise der Eisenbahn die einst Bad Pirawarth mit Mistelbach verband. Natürlich gab es damals eine Station direkt bei der Kur- und Heilanstalt.

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Die Kirche von Bad Pirawarth liegt ein wenig über dem Ort und bietet einen Ausblick auf die Ortschaft bzw. weiter nach Kollnbrunn und Gaweinstal.

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Neben der Kirche befindet sich ein Friedhof. Dieser bietet eine kleine jüdische Abteilung. Hier wurden jüdische Kurgäste – welche während der Kur verstorben waren – begraben. (http://www.david.juden.at/kulturzeitschrift/61-65/62-Walzer.htm)

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Ein weiteres Highlight war der ehemalige “Kaffeeberg”. Es sind lediglich die – im unten zitierten Text – Stützmauern noch zu erkennen.

“Die Sandsteine von der abgetragenen Wehrmauer der Pfarrkirche fanden als Stützmauern der zu Terrassen umgestalteten Kaffeeberghöhe Verwendung. Über Stufen und einen Serpentinenweg erreichte man dort ein ländliches Haus mit Kegelbahnen. Akazien, Rusten und Linden spendeten den Erholungssuchenden Schatten. Neben Abwechslung bot sich zur guten Jause noch der Blick über Dorf, Weingärten und waldige Höhen.” Quelle: http://www.badpirawarth.at/index,56.html

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Der Ausflug fand einen gemütlichen Ausklang beim Heurigen Unger der sich in einer typischen Weinviertler Kellergasse befindet.

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Mit diesem Blick über Bad Pirawarth hoffe ich vielleicht das Interesse an einem Ausflug nach Bad Pirawarth geweckt zu haben? Frei nach dem Motto: “Wozu in die Ferne schweifen wenn das Gute nahe liegt”.

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10.01.2016 – Wanderung: Bahnhof Tullnerbach-Pressbaum – Troppbergwarte – Bahnhof Purkersdorf Zentrum (ca. 15 km)

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Ausgangspunkt der Wanderung war der Bahnhof von Tullnerbach-Pressbaum. Einladend wirkt die “Bangkok Station”. Aber unser Ziel war etwas bescheidener. Wir wollten nur die Troppbergwarte erklimmen.

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Anfangs war die Route noch gut beschildert. Doch es gab immer wieder Wegabzweigungen wo die Beschilderung a.) nicht eindeutig oder b.) nicht vorhanden war. Dank dem GPS-Gerät (Garmin Vista HCx) waren wir – bis auf einmal – immer am richtigen Weg.

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Das Wetter war meist nebelig trüb …

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Nach ca. 2 Stunden Gehzeit erreichten wir das Hotel Restaurant Wienerwaldhof. (http://www.wienerwaldhof.at)

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Knoblauchcremesuppe & Tee zum Aufwärmen

20160110_132102Gestärkt ging es der Sonne entgegen zur Troppbergwarte.

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“Bekannt ist der Berg vor allem durch die 1870 errichtete 11 m hohe steinerne Troppbergwarte am höchsten Punkt. Sie bietet ein weites Panorama, das den Großteil des nördlichen Wienerwalds und Teile des Stadtgebiets von Wien umfasst sowie bei guten Bedingungen bis zum Schneeberg und dem Ötscher reicht. 1962 wurde neben der alten Warte eine höhere Betonsäule als neue Troppbergwarte errichtet, die eine Aussichtsplattform in 20 m Höhe besaß. Sie musste aber nach weniger als 30 Jahren 1991 wieder abgerissen werden. Im gleichen Jahr wurde der Funkturm Troppberg mit einer Aussichtsplattform in 24 m Höhe errichtet.”

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Troppberg

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Blick von der Troppbergwarte auf Wien.

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Picknick auf 577 Meter Seehöhe auf der Warte.

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Von der Troppbergwarte ging es zügig nach Purkersdorf um dort in den Zug nach Wien einzusteigen.

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Den Bahnhof Purkersdorf Zentrum erreichten wir bei Einbruch der Dunkelheit.

Zusammenfassend bleibt zu sagen dass diese Wanderung ideal für die Winterzeit ist.

Abmarsch Tullnerbach-Pressbaum: 10:15

Ankunft Purkersdorf Zentrum: 16:30

Länge: 15 km